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Veranstaltungskalender

Veranstaltungen der Region Marburg-Biedenkopf im Mai 2013

In unserem Veranstaltungskalender finden Sie alle aktuellen Events, die uns für die Region Marburg-Biedenkopf im Monat Mai 2013 gemeldet wurden.

Hier können Sie Ihre Suche einschränken nach Genre:

Mai 2013

Samstag,
25.05.2013




Beginn:
10:00 Uhr

Das Bild der Gewalt

Ort: Hessisches Landestheater Marburg – Bühne

Das Bild der Gewalt Keynote-Vortrag von Prof. Dr. Armin Nassehi

Die Frage nach der gesellschaftlichen Funktion bzw. Funktionalisierung von Gewalt war schon immer auch eine Frage nach ihrer Darstellung: Das antike Theater war der erste Austragungsort eines kollektiv verhandelten Diskurses um die Befriedung der Gemeinschaft zum Schutze ihrer Glieder. Mit der Denormalisierung von Gewalt im Alltag scheint seither die Normalisierung ihrer immer unbeschränkteren Darstellung einherzugehen. Wird Gewalt im Bild also gebannt? Und wird dadurch unsere Welt insgesamt gewaltloser?

Armin Nassehi ist Professor am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er zählt zu den bekanntesten Soziologen Deutschlands.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Samstag,
25.05.2013




Beginn:
12.00 Uhr

Gewalt in der Mitte der Gesellschaft

Ort: Hessisches Landestheater Marburg – Bühne

Gewalt in der Mitte der Gesellschaft Keynote-Vortrag mit Prof. Dr. Andreas Zick

Wir sind in der Krise. Unsere Gesellschaft, so heißt es, zerfällt. Belagert von allen Seiten fühlt sich vor allem der Bürger der Mitte: Niemandem kann er so recht mehr trauen; die Politiker, die Banker, die Arbeitslosen, die Ausländer – alle wirken sie zersetzend, bedrohen das Bild einer harmonischen Gemeinschaft. Wird die Mitte aufgerieben? Gewalt ist gerade in Zeiten der Krise vermehrt wieder ein Phänomen eben jener Mehrheit. Worin besteht der Zusammenhang zwischen der Rückkehr politisch motivierter Gewalt in unserer Gesellschaft mit ihrer zunehmenden Polarisierung? Und was sind die sozialen und psychischen Folgen für den einzelnen?

Andreas Zick ist Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld, eines der international führenden Zentren für Gewaltforschung.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Samstag,
25.05.2013




Beginn:
13:00 Uhr

Ende:
18:00 Uhr

Schautag der TT-Modellbahnfreunde Hessen

Ort: 35279 Neustadt

Schautag der TT-Modellbahnfreunde Hessen Während des Schautages können sie unsere Modulanlage besichtigen oder mit unseren Mitgliedern fachsimpeln.
Vom Elektrik- und Digitalspezialisten über den Modellkenner und -sammler bis hin zum Landschaftsbauer reicht unser Spektrum.
Gerne sind wir bei Fragen rund um das Thema Modelleisenbahn (auch andere Spurgrößen) behilflich.

Veranstaltung von: TT-Modellbahnfreunde Hessen

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Samstag,
25.05.2013




Beginn:
15:00 Uhr

Authentizität und Terror. Eine Bildbetrachtung

Ort: Hessisches Landestheater Marburg – Probebühne

Authentizität und Terror. Eine Bildbetrachtung Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Thomas Noetzel

Termin: 25.05.2013, 15.00 und 17.00 Uhr

Die Frage nach der Authentizität ist die Leitfrage moderner Individuen und Gesellschaften. Authentizität muss bezeugt werden, am besten existenziell mit Leib und Leben. Eine Grenze rückt ins Bild: In der Gewalt offenbart sich der Mensch. Erst die Knarre löst die Starre, reimte Andreas Baader, einer der großen Authentiker des 20. Jahrhunderts. Wer bei dieser Beschreibung einen ironischen Unterton hört, liegt gar nicht so falsch. Doch auch die postmoderne Entlarvung des Authentischen als Inszenierung dreht die Spirale nur eine Umdrehung weiter und konfrontiert die falsche Authentizität mit der richtigen Authentizität.

Thomas Noetzel ist seit 2002 Inhaber der Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Seit 2010 leitet er außerdem das »Portal Ideengeschichte«.


Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Samstag,
25.05.2013




Beginn:
15:00 Uhr

Das Motiv der Gewalt

Ort: Musikschule Marburg – Raum 2

Das Motiv der Gewalt Seminar mit Jörg Probst M.A.

Motive bewegen – als Bild-Motive oder als innerer Antrieb, als Motivation. Immer wieder werden Motive der Gewalt und Motivationen zur Gewalt in unmittelbaren Zusammenhang gebracht – ob bei der Diskussion um Computerspiele als Auslöser von Amok-Läufen oder über aggressive Musik in der rechtsextremen Szene. Bilder und Ereignisse sind jedoch in einem viel umfassenderen Sinne als Täter anzusehen. Es gibt nicht nur Bilder der Gewalt, sondern auch eine Gewalt der Bilder. Bilder haben Motive!

Jörg Probst ist Kunsthistoriker und wissenschaftlicher Koordinator des »Portal Ideengeschichte« der Philipps-Universität Marburg.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Samstag,
25.05.2013




Beginn:
15:00 Uhr

»Happiness is a warm gun« – Gewalt in der performativen Praxis

Ort: Musikschule Marburg – Saal

»Happiness is a warm gun« – Gewalt in der performativen Praxis Workshop von und mit SKART

Ein theatrales System, das zu Selbstbestätigungszwecken verlangt, durchschaut zu werden, greift uns zu kurz: SKART zollen der Freude am Zerschlagen faktischer Gegenstände Anerkennung. Dem ›Eklektizismus‹ wird auf praktische Weise Absage erteilt und die mutwillige Zerstörung als Umstrukturierung des Etablierten reklamiert. Moralische Retabuisierung von Gewalt auf der Bühne geht mit Gewaltfaszination einher. Die Frage muss lauten: Ist Theater ein priviligiertes, eskapistisches Refugium genialischer »Gewalttäter«, um eitle Hegemonien zu zelebrieren?

Philipp Karau und Mark Schröppel sind das am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen gegründete Theaterkollektiv SKART, dessen Arbeiten u.a. bereits am Thalia Theater Hamburg, auf Kampnagel, in Marburg und im Mousonturm Frankfurt gezeigt wurden.

Eintrittspreise: 15 Euro

Achtung Symposiumsrabatt! Teilnehmer an mindestens einem der beiden Workshops erhalten Karten zu den Vorstellungen während des Gewaltsymbosiums um 50% rabattiert (nach Verfügbarkeit). Der Symposiumsrabatt ist nur über die Theaterkasse erhältlich.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Samstag,
25.05.2013




Beginn:
15:00 Uhr

theater-marburg.com/tm/Spielplan/Stuecke/252

Ort: Musikschule Marburg – Raum 1

theater-marburg.com/tm/Spielplan/Stuecke/252 Videovortrag und Gesprächsrunde mit PD Dr. Jan Süselbeck

Termin: 25.05.2013, 15.00 und 17.00 Uhr

Gewalt fasziniert uns. Ihre Darstellung schreckt nicht nur ab, sie kann uns auch euphorisieren. Wie sonst erklärt sich der Erfolg von ›Anti‹-Kriegsfilmen wie »Inglourious Basterds« oder »Zero Dark Thirty«? Mord, Folter, Massaker – die Grenze des Darstellbaren verschiebt sich immer weiter. Wodurch entscheidet sich, ob wir diejenigen, denen Gewalt angetan wird, als betrauerbare Subjekte wahrnehmen oder nicht? Ob wir Mitleid empfinden oder Genugtuung? Und welche Rolle können die Künste in der Manipulation oder Verhinderung solcher Wahrnehmungen spielen?

Jan Süselbeck ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuere deutsche Literatur der Philipps-Universität Marburg.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Samstag,
25.05.2013




Beginn:
19.00 Uhr

Championsleague Finale - Public Viewing

Ort: Mehtzweckhalle Stadtallendorf

Championsleague Finale - Public Viewing Achtung neuer Veranstaltungsort!

Erstmals duellieren sich zwei deutsche Teams auf dem großen OpenAir Videowürfel.
Das Chamionleague Finale zwischen Dortmund und dem FC Bayer München wird im Stadion in Stadtallendorf im Rahmen eines Public Viewings übertragen.

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Samstag,
25.05.2013




Beginn:
19:30 Uhr

Aus der Mitte der Gesellschaft von Marc Becker

Ort: Hessisches Landestheater Marburg – Bühne

Aus der Mitte der Gesellschaft von Marc Becker Mit einer Portion Absurdität und Poetik beleuchtet der Autor Marc Becker die Mittelschicht unserer Zeit. Auf der Bühne treten sie hervor: Die Stimmen aus dem Volk – aus der Mitte der Gesellschaft.
Und sie avancieren zum Lautsprecher, wenn sie über Arbeitsplatzverlust, Unzufriedenheit und darüber, dass alles sowieso nur noch schlimmer werden kann, reflektieren.

Eintrittspreise: 16-18 Euro/erm. 9-10 Euro

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Samstag,
25.05.2013


bis 26.05.2013


Beginn:
19:00 Uhr

Gewalt! In der Mitte der Gesellschaft

Ort: Hessisches Landestheater Marburg

Gewalt! In der Mitte der Gesellschaft Ein Symposium über Ort und Herkunft heutiger Gewalt
24.05. bis 26.05.2013
Bühne, Black Box, Probebühne, Musikschule

Gewalt ist konkret. Sie ist kein Einzelphänomen medialer Berichterstattung aus den Rand- und Krisengebieten unserer Welt, sondern Gegenstand unseres Alltags. Ihren primären Ausdruck findet sie in Sprache und Körper. Wir üben ständig Gewalt aus (oft ohne es zu merken) und werden von ihr geleitet. Woher stammt also die Annahme, Gewalt existiere nur ausgelagert? Welche Gewalt nehmen wir wirklich wahr und wie? Und welche Rolle spielen die Künste, spielt das Theater dabei?
In einem dreitägigen Symposium, veranstaltet vom Hessischen Landestheaters Marburg in Zusammenarbeit mit der Philipps-Universität Marburg und der Musikschule Marburg, widmen sich Wissenschaftler, Künstler, Studenten und interessierte Bürger der Frage der Verortung von Gewalt und der Verantwortung des Theaters im Diskurs ihrer Darstellung.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Samstag,
25.05.2013


bis 27.05.2013

Trinitatis Kirmes Neustadt

Ort: Festplatz Neustadt

Trinitatis Kirmes Neustadt Am Beginn der 509. Trinitatis-Kirmes wird am Freitagabend wieder ein ökumenischer Gottesdienst am Wallgrabenpavillon stehen, den die Trinitatiasbläser und voraussichtlich auch wieder ein Projektchor umrahmen. Anschließend sind alle eingeladen, gemeinsam mit der Bürgerwehr und den Stadtallendorfer Musikanten in die Lehmkaute zu ziehen. Dort wird dann der neue Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde, Andreas Rhiel, um 19.00 Uhr den Fassanstich vornehmen. Die Kapelle aus der Nachbarstadt wird auch die Einführung des Junker Hans und seiner Burgfräulein sowie den Neubürgertrunk musikalisch begleiten. Ab 22.00 Uhr steht eine „Ibiza Club Night“ auf dem Programm. Firebird XXL holt für alle Jugendlichen und Junggebliebenen die Beats von Ibiza in die Junker-Hansen-Stadt.

Am Samstag, dem 25. Mai 2013, gibt es wieder einen Bunten Nachmittag für Klein und Groß. Die Kinder dürfen sich auf den Auftritt von Clown Peppi und Rita freuen. Mit Musik, Späßen und vielen Überraschungen werden sie das Publikum unterhalten. Es sind auch wieder einige Auftritte heimischer Tanzgruppen vorgesehen. Danach soll das Festzelt bei der „Jugenddisco“ beben. Tanzlehrer & DJ Samuel Jäger von der Tanzschule Seidel aus Marburg legt die Platten auf und wird die Kids zum Mitmachen animieren. Ab 20.30 Uhr gehört die Bühne den „Wild Birds“. Nach dem erfolgreichen Auftritt des vergangenen Jahres entschloss man sich diese Kapelle, deren Repertoire von Volksmusik über Schlager und Rock und Pop bis hin zuaktuellen Hits reicht, erneut zu verpflichten. Gegen 23.00 Uhr zaubert Christoph Jarchow wieder in farbenfrohes Brillantfeuerwerk über Neustadts Dächern. Danach können sich die Kirmesbesucher noch auf einen besonderen Show-Act freuen: Nach langen Jahren treten wieder einmal „Die Neustädter Schlagerstars“ im Festzelt auf und lassen die 70er und 80er Jahre lebendig werden. Dabei zu sein, ist zweifellos ein Muss. Thomas Groll dankte Werner Kemmerling dafür, dass er die Idee hatte, die Schlagerstars zu einem Comeback zu bewegen.

Am Sonntag gedenkt man um 9.00 Uhr mit einem Festgottesdienst des Kirchweihjubiläums. Ab 14.00 Uhr zieht dann wieder der Festzug durch die Straßen. Für den „guten Ton“ sorgen das Neustädter Jugendblasorchester, die Junker-Hansen-Musikanten, die Emsdorfer Blasmusik, das Blasorchester Schwalmstadt, der Spielmannszug Homberg/Efze und der Spielmannszug Großropperhausen. Erstmals werden drei Trachtengruppen dabei sein: Die Trachtengruppe Speckswinkel, die Trachtengruppe Loshausen und die Volkstanzgruppe aus Emsdorf. Auch die Kindergärten „Sonnenschein“ und „Regenbogen“ haben ihre Teilnahme bereits angekündigt. Bernd Geißel hat dem Bürgermeister versprochen, dass einige Oldtimer den Festzug bereichern werden und die Licher-Brauerei stellt ebenfalls ein historisches Fahrzeug. Thomas Groll und René Spatzier laden auch wieder alle Vereine und Gruppen aus Neustadt und den Stadtteilen ein, mit phantasievollen Beiträgen im Festzug mitzuwirken. Nach der Musikschau der am Festzug teilnehmenden Kapellen steht ab 19.00 Uhr ein Oldie- und Schlagerabend mit „Remember 60`s“ aus Stadtallendorf an, die Band hatte u. a. beim Hessentag 2010 umjubelte Auftritte im Weindorf. Aber es gibt auch an diesem Abend noch einen besonderen Höhepunkt: Den Auftritt von Deutschlands bekanntestem Helene-Fischer-Double, der Musicaldarstellerin AnniPerka. Auch diesen vermittelte Werner Kemmerling.

Am Kirmesmontag findet bereits ab 9.00 Uhr der Krammarkt in der Lehmkaute statt. Die Verlegung aus der Innenstadt heraus hat sich grundsätzlich bewährt, einige Kleinigkeiten wie Parkverhalten und Zufahrtsmöglichkeiten müssen noch verbessert werden. Mit dem VfL 1864/87 Neustadt ist noch zu klären, ob die Totenehrung wieder am Montagmorgen stattfinden soll. Ab 11.00 Uhr beginnt dann der große Frühschoppen, den erneut Andreas Gnau und Michael Launer moderieren werden. Die Vereine sollen wieder mit in das Geschehen einbezogen werden. Für Musik sorgt „blech.Quadrat“, eine mehrfach ausgezeichnete Blaskapelle aus Ottrau. Den Abschluss der Kirmes bildet der Tanzabend mit der Tanz-, Party- und Showband „Schwalmrebellen“. Für Stimmung dürfte an diesem Abend auch noch „Mike der Bademeister“ sorgen, dessen Hits wie „Licht am Fahrrad Dy-na-mo“ oder „Eskimo“ jede Kneipe am Ballermann spielt.2009 war er „Partykönig des Jahres“ und trat bereits bei Vox, RTL oder SAT 1 auf. Thomas Groll und RenéSpatzier sind sich sicher, den Neustädtern und ihren Gästen auch diesmal wieder ein attraktives Programm anbieten zu können.

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Samstag,
25.05.2013


bis 04.06.2013

Endstation Sehnsucht

Ort: Bühne, Am Schwanhof

von Tennessee Williams (1911-1983)

Blanche Du Bois, aufgewachsen in wohlhabenden Verhältnissen, verliert auf scheinbar unerklärliche Weise das Familienanwesen und ihre Anstellung als Lehrerin. Sie flüchtet sich zu ihrer Schwester Stella nach New Orleans, die inzwischen mit dem polnischen Arbeiter Stanley verheiratet ist. Anfangs gelingt es Blanche, die Behauptung aufrecht zu erhalten, dass sie vorübergehend beurlaubt sei. Doch bald schon schwelen zwischen ihr und ihrem Schwager erste Konflikte. Blanche begegnet einer Welt, die ihr zuwider ist: Bescheidene Verhältnisse und raue Sitten herrschen vor. Stanley indes nimmt Anstoß an ihrer überheblichen Art und beginnt, ihre Geschichte anzuzweifeln. Noch während sich Blanche in Sicherheit wähnt und ein unbeschadeter Neuanfang mit dem schüchternen Mitch möglich scheint, holt Stanley bereits Erkundigungen über sie ein, die ein unheilvolles Ende ahnen lassen. Bis zuletzt hält Blanche an puritanisch-bürgerlichen Werten wie Sittlichkeit, Bildung und Hygiene fest, während sie Stanley für seine sexuelle Freizügigkeit und obszönen Anspielungen verabscheut. Stella hat diese Werte in Blanches Augen jenen promiskuitiven Verhältnissen geopfert.
Zu Zeiten Tennessee Williams’ ließ sich die Gegenüberstellung von Blanche und Stanley als Sinnbild für den Untergang der Südstaatenaristokratie deuten, die auf die nach oben drängende Arbeiterschicht prallte. Aus diesem radikalen Gegensatz zwischen der Freiheit, welche sich Stella allmählich erkämpft, und Blanches Hingabe an ein überholtes Ideal bezieht das Stück seine Aktualität.

Regie: Roscha A. Säidow / Ausstattung: Julia Plickat

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Samstag,
25.05.2013


bis 23.06.2013


Beginn:
20:00 Uhr

Viel Lärm um Nichts – Open Air-Spektakel von William Shakespeare

Ort: Marktplatz vor dem historischen Rathaus

Viel Lärm um Nichts – Open Air-Spektakel von William Shakespeare Zwei Liebespaare, das eine durch eine Intrige entzweit, das andere durch eine Intrige entstanden. Die beliebteste und meistgespielte Komödie Shakespeares um die ersten überzeugten Singles der Theatergeschichte, in der ein Haufen adeliger Kriegshelden um die richtige Paarung diverser heiratswilliger und -unwilliger junger Menschen streitet, wird ab 20. Juni den Marburger Marktplatz erobern.

Eintrittspreise:
Preisgruppe 1, Reihe 1–6: 25 Euro/erm. 18 Euro
Preisgruppe 2, Reihe 7–13: 20 Euro/erm. 13 Euro
Preisgruppe 3, Logenplätze/Tisch 1–10: 29 Euro inkl. Shakespeare-Brause (ausschließlich an der Theaterkasse zu erwerben)

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Sonntag,
26.05.2013




Beginn:
10:00 Uhr

›Wiedererkennungseffekt‹ – Aneignung des Fremden und die Verletzung durch Theaterzeichen

Ort: Musikschule Marburg – Raum 2

›Wiedererkennungseffekt‹ – Aneignung des Fremden und die Verletzung durch Theaterzeichen Impulsvortrag und Gesprächsrunde mit Joy Kristin Kalu

Termin: 26.05.2013, 10.00 und 12.00 Uhr

Die Praxis theatraler Repräsentation, insbesondere die Appropriation der Biografien anderer im Zuge bühnentauglicher Rollengestaltung, wird als Gewaltakt offenbar, der letztlich aller Repräsentation, allem Einstehen und Sprechen für jemand anderen, innewohnt (Kalu, 2013). Die Aneignung biografischer, sozialer oder kultureller Praktiken, wie sie auch im Blackfacing ihre Fortschreibung findet, lässt sich nicht als neutrale theatrale Zeichensprache charakterisieren. Sie vermag Stereotype und Vorurteile auf vermeintlich selbstbezüglicher und kritischer Ebene zu wiederholen, wodurch Fest- oder Einschreibungen von Diskriminierung jedoch Vorschub geleistet werden kann.

Joy Kristin Kalu ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Sonntag,
26.05.2013




Beginn:
10:00 Uhr

Techniken der Gewaltdeeskalation

Ort: Hessisches Landestheater Marburg – Probebühne

Techniken der Gewaltdeeskalation Der Gedanke, Opfer von Gewalt werden zu können, macht vielen Menschen Angst. Was also tun, wenn man Zeuge einer Gewalttat wird – oder gar selbst zum Ziel? In einem Workshop mit praktischen Übungen und Rollenspielen stellt POK Martin Schneider professionelle Technikern der Gewaltprävention vor. Im anschließenden diskursiven Teil berichtet der Polizeipsychologe Stefan Singer über die Methoden professioneller Gewaltdeeskalation und -prävention: Das sogenannte »offender profiling« konzentriert sich zum Beispiel auf die Umstände einer Straftat, um Ansätze für die Fahndung zu gewinnen.

Polizeioberkommissar Martin Schneider verfügt über langjährige praktische Erfahrung als Polizeibeamter und ist bei der Polizeistation Marburg der »Schutzmann vor Ort« für den Nordkreis Marburg/Biedenkopf. Stefan Singer ist der Leiter des Zentralen Polizeipsychologischen Dienst der Hessischen Polizei (ZPD) in Wiesbaden

Eintrittspreise: 15 Euro

Achtung Symposiumsrabatt! Teilnehmer an mindestens einem der beiden Workshops erhalten Karten zu den Vorstellungen während des Gewaltsymbosiums um 50% rabattiert (nach Verfügbarkeit). Der Symposiumsrabatt ist nur über die Theaterkasse erhältlich.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Sonntag,
26.05.2013




Beginn:
10:00 Uhr

»Am Ende wird natürlich jeder Zuschauer hingerichtet«

Ort: Musikschule Marburg – Saal

»Am Ende wird natürlich jeder Zuschauer hingerichtet« Videovortrag und Gesprächsrunde von und mit SIGNA

Termin: 26.05.2013, 10.00 und 12.00 Uhr

Gewalt und Sexualität (»Salò«), Gewalt und Bürokratie (»Die Hundsprozesse«), Gewalt und Familie (»Das ehemalige Haus«): Man könnte die Arbeiten der Gruppe SIGNA als eine Kette von Variationen um ein wiederkehrendes Leitmotiv verstehen. Techniken des traditionellen bürgerlichen Theaters werden dabei umfunktioniert zu Bausteinen einer Ästhetik des All-over: Aus der Repräsentation wird die allumfassende Präsenz. Kann das Theater so auf gesellschaftliche Formen der Gewalt reagieren, die sich der Objektivierung entziehen? Und wann wird der Künstler selbst zum Despoten?

Das 2005 gegründete dänische Theaterkollektiv SIGNA (Signa und Arthur Köstler) ist europaweit für seine kontroversen Performance-Installationen bekannt.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Sonntag,
26.05.2013




Beginn:
15:00 Uhr

Podiumsdiskussion und Abschlussveranstaltung

Ort: Hessisches Landestheater Marburg – Bühne

Podiumsdiskussion und Abschlussveranstaltung Moderation: Georg M. Hafner

Woran liegt es, dass Gewalt in unseren Gesellschaften zugleich omnipräsent und unkenntlich, zugleich entferntes »Phänomen der Peripherie« und Alltagserfahrung ist? Und wie muss ein Theater beschaffen sein, dass sich mit der Darstellung und Objektivierung dieser Formen von Gewalt beschäftigen will?
Zur abschließenden Podiumsdiskussion versammeln sich SIGNA, Joy Kristin Kalu, Prof. Dr. Thomas Noetzel und weitere Gäste.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Sonntag,
26.05.2013




Beginn:
17:00 Uhr

Das Buch von allen Dingen von Guus Kuijer / 9+

Ort: Hessisches Landestheater Marburg – Black Box

Das Buch von allen Dingen von Guus Kuijer / 9+ Das schöne Mädchen Elisa von nebenan trägt ein Bein ganz aus Leder. Und einen Moment steht die Welt still. Thomas spürt sein Herz schlagen. Und Thomas schreibt. In den Grachten tummeln sich tropische Fische. Und bei der alten Frau Van Ammersfoort schmeckt die Limonade besonders gut. Das gefällt Gott nicht, weiß Thomas' Vater. Was gefällt Gott? Thomas’ Vater holt aus. Mit der ganzen Hand. Und die Engel versuchen, ihre Tränen zu trocknen. Da ereilen den Vater unerklärliche Vorfälle, die auf verblüffende Weise an die bliblischen Plagen erinnern. Thomas fasst Mut. Und Frau Van Ammersfoort hilft ihm dabei.
In Guus Kuijers Parabel, zuletzt 2007 mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher ausgezeichnet, gelingt es dem Jungen Thomas, für das Glück die eigene Angst zu überwinden.

Eintrittspreise: Kinder/Jugendliche 6 Euro, Erwachsene 8 Euro

Link zur Veranstaltung: http://theater-marburg.com/tm/JungesTheater/Stuecke/202

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Dienstag,
28.05.2013




Beginn:
18.00 Uhr

„Die ungesühnten Verbrechen der deutschen Justiz 1933 – 1945“

Ort: Vortragsraum der Universitätsbibliothek

Die Ausstellung „Verstrickung der Justiz in das NS-System 1933 - 1945 – Forschungsergebnisse für Hessen“ zeigt Verfolgungsstrukturen am regionalen Beispiel. Sie stellt Verfolgtengruppen in oft erschütternden Einzelschicksalen vor und thematisiert den Umgang der Justiz mit ihrer Vergangenheit nach 1945. Die Ausstellung wendet sich in allgemein verständlicher Form an alle historisch und politisch interessierte Bürger, die sich über einen unrühmlichen Teil der hessischen Justizgeschichte informieren möchten.

Mehr als 3.800 Frauen und Männer aus Hessen wurden wegen politischer Delikte beim Volksgerichtshof und den politischen Senaten der Oberlandesgerichte Darmstadt und Kassel angeklagt. Die Ausstellung „Verstrickung der Justiz in das NS-System 1933 - 1945“ fokussiert den gesamten Bereich der politischen NS-Strafjustiz, auch die Wehrmachtsjustiz, die Sondergerichtsbarkeit, den NS-Strafvollzug und die Zwangssterilisationen während der NS-Zeit.

Vor allem thematisiert die Ausstellung Opfer der NS-Justiz und die menschenverachtende Behandlung der Opfer durch Justizorgane. Auf 44 themenbezogenen Tafeln erfahren die Besucher, welche Opfergruppen zu welchem Zeitpunkt und mit welcher Intensität in die Mühlen der Justiz gerieten. Exemplarisch werden einzelne Schicksale dokumentiert. Zu sehen sind darüber hinaus auch Übersichten zur Rechtssprechungspraxis und den Organisationsstrukturen innerhalb der politischen NS-Justiz.

Die Wanderausstellung ist in Marburg bis zum 15. Juli 2013 im Foyer der Universitätsbibliothek zu den Öffnungszeiten der UB (täglich von 8 bis 24 Uhr) zu sehen. Ab November 2012 war die Ausstellung bereits in Wiesbaden und Gießen zu sehen.

Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm mit vier Vorträgen:

· Dienstag, 7. Mai, 18 Uhr: „Die Wehrmachtsjustiz zwischen Widerstand, Anpassung und Radikalisierung“, Dr. Gerd Hankel, Hamburger Institut für Sozialforschung

· Dienstag, 28. Mai, 18 Uhr: „Die ungesühnten Verbrechen der deutschen Justiz 1933 – 1945“, Dr. Georg D. Falk, Vorsitzender Richter am OLG Frankfurt/Main

· Donnerstag, 13. Juni, 18 Uhr: SS- und Polizeigerichtsbarkeit – Gerichtsbarkeit einer selbsternannten Elite“, Prof. Dr. Henning Radtke, Richter am BGH

· Dienstag, 2. Juli, 18 Uhr: „Politische NS-Strafjustiz in Hessen – das Oberlandesgericht Kassel“, Prof. Dr. Theo Schiller, Philipps-Universität Marburg

Alle Vorträge finden im Vortragsraum der Universitätsbibliothek statt. Anschließend finden Führungen durch die Ausstellung im Foyer der UB statt.

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Mittwoch,
29.05.2013




Beginn:
19:30 Uhr

Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams

Ort: Hessisches Landestheater Marburg – Bühne

Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams Auf scheinbar unerklärliche Weise verliert Blanche DuBois das Familienanwesen und ihre Anstellung als Lehrerin. Sie flüchtet sich zu ihrer Schwester Stella. Bald jedoch schwelen erste Konflikte zwischen Blanche und ihrem Schwager Stanley. Noch während sie Zuflucht bei dem schüchternen Mitch sucht, holt Stanley bereits Erkundigungen über Blanche ein, die ein unheilvolles Ende vorausahnen lassen.

Eintrittspreise: 16-18 Euro/erm. 9-10 Euro

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Freitag,
31.05.2013




Beginn:
19:30 Uhr

The Blues Brothers – A Tribute

Ort: Stadthalle Marburg – Erwin-Piscator-Haus

The Blues Brothers – A Tribute In dunklen Anzügen, Hüten, Krawatten, weißen Hemden und Sonnenbrillen lässt die Rhythm and Blues Band um Joliet Jake und Elwood Blues nichts unversucht, um ein Waisenhaus vor der Schließung zu retten. »Im Namen des Herrn« wollen sie das Geld mit ihrer Band einspielen, doch dafür müssen sie sie erst wieder zusammenbringen.
»The Blues Brothers – A Tribute« ist eine Hommage an den Kultfilm aus den 1980er Jahren und zugleich ein Livekonzert voller unvergesslicher Songs.

Eintrittspreise: 18-24 Euro/erm. 10-14 Euro

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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Freitag,
31.05.2013




Beginn:
21:00 Uhr

Stadthallen-Abrissparty

Ort: Stadthalle Marburg – Erwin-Piscator-Haus

Stadthallen-Abrissparty Veranstaltet vom Fachdienst Kultur und dem hessischen Landestheater Marburg
Im Anschluss an die letzte Vorstellung von »The Blues Brothers«

Die Bagger rollen an, die Abrissbirne schwing sich ein: Das war’s für die nächsten zwei Jahre mit theater, Konzerten, Parties und Co in der Stadthalle – Erwin-Piscator-Haus. Doch nicht ohne gebührenden Abschied soll der letzte Vorhang vor dem Stadthallenumbau fallen: Im Anschluss an die Vorstellung »The Blues Brothers« wird das Stadthallenfoyer mit Musik aus den legendären Stadthallen-Produtkionen zur Partylocation. Steigern Sie mit, wenn skurrile Schätze aus dem Masken- und Kostümfundus des Hessischen Landestheater Marburg unter den Hammer kommen. Zu fortgeschrittener Stunde erwartet Sie ein musikalisch-mitreissendes Special aus »The Black Rider« – solange, bis der allerletzte Vorhang fällt.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltung von: Hessisches Landestheater Marburg GmbH

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